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Richtlinie Methoden vertragsärztliche Versorgung

In Kraft getreten am 1. Juli 2008

Photodynamische Therapie (PDT) mit Verteporfin bei altersabhängiger feuchter Makuladegeneration mit subfovealer klassischer choriodaler Neovaskularisation

Empfehlungen zur Qualitätssicherung und zur Dokumentation


Die o.g. Indikation zur Anwendung der PDT mit Verteporfin stellt in der Augendiagnostik einen schwierigen Untersuchungssachverhalt dar, der mit dem etablierten Untersu-chungsverfahren der Fluoreszenzangiografie sowohl hinsichtlich der Eingangs- als auch der Folgediagnostik oft nicht zweifelsfrei zu klären ist.

Die Einführung der PDT mit Verteporfin bei der o.g. Indikation in den Einheitlichen Bewer-tungsmaßstab wird daher an die Voraussetzung geknüpft, dass zeitgleich eine Qualitäts-sicherungsvereinbarung nach § 135 Abs.2 SGB V in Kraft tritt. Hierzu werden folgende Empfehlungen gegeben:

− Im Ausschuss „Qualitätssicherung“ sollte geprüft werden, ob Maßnahmen zur Indikationssicherung (insbesondere die obligate Einholung einer Zweitbefun-dung der Fluoreszenzangiografie) getroffen werden können.
− Alternativ sollte geprüft werden, ob die durchgeführten Fluoreszenz-angiografien stichprobenhaft zweitbefundet werden.

− Der jeweilige Untersucher (Facharzt für Augenheilkunde) sollte besondere Er-fahrungen in der Durchführung und Befundung von Fluoreszenzangiografien nachweisen und einen durch die DOG/BVA-Kommission akkreditierten Kurs zur PDT absolviert haben.

− Die gerätetechnischen Voraussetzungen für den Laser sind festzulegen.

− Kriterien zur Beendigung der Therapie bei Visusverschlechterung sollten fest-gelegt werden.

− Die umfassende Dokumentation der Befunde, repräsentativer Fluoreszenzan-giografie-Bilder und des Behandlungsverlaufes sollte verpflichtend vorgegeben werden. Die Dokumentationen sind auf Verlangen der kassenärztlichen Verei-nigungen für Qualitätssicherungsmaßnahmen vorzulegen.

§ 1 Regelungsinhalt
(1) Die Richtlinie benennt in Anlage I die vom Gemeinsamen Bundesausschuss nach
Überprüfung gemäß § 135 Abs. 1 SGB V anerkannten ärztlichen Untersuchungs- und Behandlungsmethoden
der vertragsärztlichen Versorgung und - soweit zur sachgerechten
Anwendung der neuen Methode erforderlich - die notwendige Qualifikation der Ärzte, die
apparativen Anforderungen sowie die Anforderungen an Maßnahmen der Qualitätssiche-
rung und die erforderliche Aufzeichnung über die ärztliche Behandlung.
(2) Ärztliche Untersuchungs- und Behandlungsmethoden, die nach Überprüfung gemäß
§ 135 Abs.1 SGB V aus der vertragsärztlichen Versorgung ausgeschlossen wurden,
sind in Anlage II der Richtlinie aufgeführt; Methoden, deren Bewertungsverfahren ausgesetzt
ist, sind in Anlage III genannt.

§ 2 Geltungsbereich
Die Richtlinie ist nach § 91 Abs. 9 SGB V für die an der vertragsärztlichen Versorgung
teilnehmenden Leistungserbringer, für die gesetzlichen Krankenkassen und deren Versicherte
verbindlich. Vom Gemeinsamen Bundesausschuss nicht anerkannte Untersu-
chungs- und Behandlungsmethoden sind von der vertragsärztlichen Versorgung zu Las-
ten der gesetzlichen Krankenversicherung ausgeschlossen.

§ 3 Verfahren
Das Verfahren zur Bewertung von medizinischen Untersuchungs- und Behandlungsme-
thoden der vertragsärztlichen Versorgung richtet sich nach Teil C der Verfahrensordnung
des Gemeinsamen Bundesausschusses

(Quelle: G-BA)



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