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AOK-Baden-Württemberg: Bessere fachärztliche Versorgung bei Netzhauterkrankungen

4,6 Millionen Menschen leiden bundesweit an der Augenerkrankung AMD. Sie ist in den westlichen Industrienationen die häufigste Netzhauterkrankung, die bei Nichtbehandlung zur Erblindung führen kann. Ein neuer Facharztvertrag der AOK Baden-Württemberg zur Behandlung der AMD, aber auch anderer Augenerkrankungen soll nun die Versorgung der Versicherten verbessern. So können Akutfälle noch am selben Tag behandelt werden, Ärzte erhalten eine feste pauschale Vergütung. Vertragspartner der AOK ist der ärztliche Dienstleister QMBW.

 

„Wir garantieren dadurch eine Behandlung durch besonders qualifizierte Augenärzte sowie eine umfassende Beratung und Betreuung der Patienten", sagt Dr. Christopher Hermann, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. Ein weiterer Vorteil ist die vertraglich vereinbarte schnellere Terminvergabe inklusive einer wöchentlichen Abendsprechstunde bis 20 Uhr. So erhält ein teilnehmender Patient spätestens nach 14 Tagen einen Ersttermin bei einem Facharzt (Opthalmochirurgen), im Notfall auch am gleichen Tag. In den ersten 24 Stunden nach der OP sind die behandelnden Ärzte lückenlos erreichbar. „Mit dem Vertrag mit der AOK ist es uns gelungen, für unsere Patienten eine qualitativ hochwertige Versorgung anzubieten. So kann im Falle einer AMD durch die umgehende Behandlung eine gravierende Verschlechterung oder gar Erblindung aufgehalten werden", so Prof. Dr. Ulrich Bartz-Schmidt, Stellvertretender Leitender Ärztlicher Direktor der Tübinger Universitätsklinik.

 

Teilnehmen können alle Versicherten der AOK Baden-Württemberg, bei denen eines der vertraglich festgeschriebenen Erkrankungsbilder diagnostiziert wurde. Sowohl für die Versicherten als auch für die Ärzte entstehen durch den Vertrag entscheidende Vorteile: Die Behandlung der Versicherten erfolgt nach definierten Behandlungspfaden. Zwischen den notwendigen Behandlungen erfolgt eine lückenlose Kontrolle des Krankheitsverlaufs. Dieser hohe Behandlungsstandard spiegelt sich in einer adäquaten ärztlichen Vergütung wider.

 

Patienten können sich bei ihrem AOK-Kunden- oder ServiceCenter über die teilnehmenden Augenärzte in Wohnortnähe informieren. Der mit den behandelnden Ärzten geschlossene Vertrag gilt zunächst für 12 Monate.

 

Hinweis an die Redaktionen:
Die AMD (feuchte altersabhängige Makuladegeneration) lässt sich in zwei Hauptformen unterscheiden: Die trockene und die feuchte altersabhängige Makuladegeneration. Die feuchte Form macht etwa 15 Prozent aller AMD-Fälle aus. Sie ist wesentlich aggressiver als die trockene und kann sehr rasch voranschreiten. Hier kommt es zur Neubildung von krankhaft veränderten Gefäßen, Rissen der Netzhaut und schließlich zur Narbenbildung im Bereich des gelben Flecks. Die feuchte Form ist für über 90 Prozent der durch die AMD bedingten Erblindungen verantwortlich.

 

Die trockene Form kennzeichnet sich durch sogenannte Drusen. Das sind Ablagerungen unter der Netzhaut, die bei der fachärztlichen Spiegelung des Augenhintergrunds zu erkennen sind. Die Mehrzahl der Patienten leidet unter einer trockenen AMD. Diese schreitet langsamer voran und führt erst im Spätstadium zu einer deutlichen Verschlechterung des zentralen Sehens.


Weitere Informationen:
Fact-Sheet: Eckpunkte und Vergütung des IVOM-Vertrags

Fragen und Antworten zum IVOM-Vertrag zwischen der AOK Baden-Württemberg und QMBW



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